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Happy Flag

Im Mai 2013 führte die TheaterFalle im Auftrag der Gesundheitsdienste Basel-Stadt und der Aargauischen Stiftung Suchthilfe die interaktive Aktion «HappyFlag» durch.

«HappyFlag» wurde als Kampagne einer amerikanischen Firma ausgegeben, die ihr neues Produkt – einen Getreideriegel mit Alkoholgehalt – in der Schweiz auf den Markt bringen wollte. Ein Riegel der laut Produktbeschreibung gesund und glücklich macht. HappyFlag enthielt angeblich 15% Alkohol, der nur positive Wirkung erzeugt. Der Alkoholgehalt war ausserdem beim berühmten Röhrchentest nicht nachweisbar.

Der Schweizer Markt sollte mit diesem Produkt flächedeckend erobert werden und die Städte Basel bzw. Brugg wurden durch die amerikanische Firma vermeintlich als Testorte ausgewählt. Passanten und Passantinnen wurden am 22. und 25. Mai 2013 von SchauspielerInnen angesprochen, welche die wundersamen Wirkungen des neuen Produkts anpriesen. Der Clou an Happy Flag war, dass die angesprochenen Personen nicht wussten, dass HappyFlag es ein fingiertes Produkt war.

Happyflag wollte einen Dialog in Gang setzen und die Sensibilität für Ursachen von Alkoholkonsum stärken. Das Projekt war erlebnisorientiert angelegt und bot Möglichkeiten zur interaktiven Mitgestaltung. Die Aktion war postiv angelegt, sprach von Konsum und Genuss und arbeitete nicht mit dem Abstinenzgedanken. Sie setzte damit unerwartet auf den Alkolkonsum «noch einen drauf». Dieser Humor öffnete den Horizont und führte zu Gesprächstoff vor Ort. Die Themen Alkohol, Sucht, Autofahren und Veranwortung wurden angesprochen und die PassantInnen für diese Themen sensibilisiert.


Idee und Leitung: Ruth Widmer
Umsetzung: Medien- und TheaterFalle Basel